Kontakt||Sitemap||Jobs||Impressum||Copyright/AGB||
english version
Menü LinksReferenzenGrundwasserkontrolle
 

Referenzprojekt: Grundwasserkontrolle


Der Schutz des Grundwassers vor Verschmutzungen ist ein Anliegen aller.


Ob landwirtschaftliche Düngemittel, Bauvorhaben oder eben Deponien, die Gefährdungen sind vielfältig.


Ebenso komplex sind die betreffenden Kontrollbestimmungen. Ausgangspunkte sind EU-Richtlinien (Wasserrahmenrichtlinie), österr. Gesetze und eine Vielzahl von Normen. Letztlich kommt es auf den einschlägigen Bescheid für die jeweilige Deponie an, was und in welchem Umfang geprüft wird.


Walter Reischel und Gerhard Lechner haben wir bei einer quartalsmäßigen Probenahme begleitet und befragt.


Wie untersuchen Sie hier das Grundwasser?

Rund um die Deponie sind Brunnen gegraben und wir ziehen aus allen Messstellen Proben, bringen sie in unser Labor, wo sie analysiert werden.


Nach welchen Methoden arbeiten Sie hier?

Es gibt zahlreiche Normen und Richtlinien zu dem Thema. Da wir dies schon sehr lange machen, sind wir voll vertraut mit allen einschlägigen Bestimmungen.

So ist es auch in unserem Labor - die Proben, werde nach ganz bestimmten Kriterien und auf eine ganz bestimmte Weise analysiert.

Aufgrund der Ergebnisse erstellen wir dann dazu ein Gutachten.

Unser Auftraggeber ist der Deponiebetreiber. Er ist verpflichtet regelmäßig diese Berichte an die Behörde weiterleiten bzw. selbst sicherstellen, dass er die Ergebnisse kennt und verwertet.


Welche Gerätschaft brauchen Sie zu dieser Tätigkeit?

Wir haben alles auf unserem Anhänger mitgebracht. Wir senken eine elektrische Pumpe in den jeweiligen Schacht, der Strom kommt vom mitgeführten Stromaggregat. Die Proben füllen wir in Flaschen - dabei wird alles ganz genau protokolliert. Das 4-Augenprinzip ist dabei sehr wertvoll.


Gibt es bei dieser Tätigkeit besondere Vorkommnisse?

Ja, das hat aber eher mit der Witterung zu tun, denn die Untersuchungen müssen zu bestimmten Zeiten gemacht werden und man kann nicht immer nur bei Sonnenschein arbeiten. Unlängst sind wir trotz Allradantrieb im Morast stecken geblieben. Wir wurden dann am Stahlseil rausgeholt - manchmal ist es also auch recht abenteuerlich.